DER MARKTGERECHTE MENSCH Aufklärung als Film am 31.1. 20.00 Uhr KINO IM SCHAFSTALL Schwäbisch Hall

Erinnern Sie sich an den Film DER MARKTGERECHTE PATIENT? Er lief im Januar 2019 – bis heute sehenswert! UND NUN FOLGT
Der Termin für die lang ersehnte Deutschland-Premiere unseres Dokumentarfilmes

„Der Marktgerechte Mensch“ steht fest: Donnerstag, den 16.Januar 2020

Ende November werden die aktuellen Materialien zum Downloaden zur Verfügung stehen. Für eine rechtzeitige Terminplanung können Sie/Ihr aber schon jetzt die Verantwortlichen von potentiellen Kinos und anderen Vorführorten ansprechen und interessieren. Diesen großen Tag können Sie gemeinsam mit uns jetzt schon planen, jetzt schon vorbereiten!

„Der Marktgerechte Mensch“ ist ein Film von unten. Ein Film der uns alle angeht: „Wenn der Mensch zur Ware wird“ geht seine Menschenwürde verloren. Noch vor 20 Jahren waren in Deutschland knapp zwei Drittel der Beschäftigten in einem Vollzeitjob mit Sozialversicherungspflicht. 38% sind es nur noch heute.

Die Filmemacher gehen an die Arbeitsplätze der neuen Modelle des Kapitalismus wie der Gig-Economie, wie der Arbeit auf Abruf. Sie treffen auf Menschen in bisher sicher geglaubten Arbeitstrukturen an Universitäten oder in langjährigen Arbeitsverhältnissen mittlerer- und oberer Leitungspositionen. Und beobachten wie sich die Verschärfung des Wettbewerbs immer stärker auf den Einzelnen verlagert, was Solidarisierung tragbaren sozialen Beziehungen nur sehr schwer Raum lässt. Depression und Burnout machen Menschen, die an dieser Last und Unsicherheit zerbrechen, das Leben zur Hölle. Selbst dann noch glauben viele, an ihrem Schicksal schuld und ein Einzelfall zu sein.

Doch dieser Wahnsinn ist nicht alternativlos. Der Film stellt Betriebe vor, die nach dem Prinzip des Gemeinwohls wirtschaften, Beschäftigte von Lieferdiensten, die einen Betriebsrat gründen und die Kraft der Solidarität von jungen Menschen, die für einen Systemwandel eintreten. „Der marktgerechte Mensch“ ist ein Film, der die Situation hinterfragt, Mut machen will, sich einzumischen und zusammenzuschließen. Denn ein anderes Leben ist möglich.

Deshalb sollten den Film auch möglichst viele Leute möglichst bald an möglichst vielen Orten sehen und diskutieren können.

Was Sie dazu tun müssen? Sprechen Sie möglichst bald Verantwortliche von Veranstaltungsorten und vor allem Kinos an. Dabei können wir Hilfestellung leisten.

Alle, die geholfen haben, dass dieser Film Wirklichkeit wird, bekommen rechtzeitig eine DVD zugesandt von „Gemeinwohl in Bürger*innenhand“. Damit kann jede*r eine Premiere veranstalten. Weitere hilfreiche Informationen rund um die Film-Veranstaltung haben wir für Sie in unserem Veranstaltungsleitfaden zusammengestellt. Oder sprechen Sie uns direkt an: Stefan kampagne@der-marktgerechte-mensch.org

Mit der Edition Salzgeber haben wir auch einen professionellen Kinoverleih mit im Boot. Er wird „Der Marktgerechte Mensch“ in den deutschen Kinos verbreiten, auch in „Ihrem“ Kino, wenn Sie wollen! Sprechen Sie Ihr Wunschkino an. Den Rest erledigt Salzgeber.

Und nicht vergessen: Sagen Sie uns Bescheid, wo und wann Sie die (Premieren-) Vorführung(en) organisieren wollen – am Premierentag oder auch in der Zeit danach. Je schneller und weitläufiger sich unsere Online-Premierenkarte füllt, je länger die Liste der Vorführungen auf unserer Webseite wird, desto mehr Schwung bekommt die Diskussion und motiviert noch mehr Menschen, sich auch zu engagieren! Verbreiten Sie den Aufruf anbei!

Helfen Sie mit, dassder Film „Der marktgerechte Mensch“ entstehen und ab 16. Januar 2020 in die Kinos kommen kann. ◾Setzen Sie unseren Teaser auf Ihre Webseite oder verbreiten Sie das Material über ihre Mailinglisten, Facebook, Instagram ◾Wenn Sie Kontakt zu Medien haben, initiieren Sie eine Filmrezension. ◾Mit jeder Spende sind Sie Förderer/in der Filme. Von uns, den Filmemachern erhalten Sie dafür keine geldwerte Gegenleistung. Aber der Verein „Gemeingut in BürgerInnenhand“ ist so freundlich, Ihnen ◾ab 20€ eine DVD-Kopie des Films “Der marktgerechte Mensch” zukommen zu lassen mit der Lizenz zu zwei nichtkommerziellen Vorführungen ◾ab 35 € die DVD-Kopien der Filme „Der marktgerechte Patient“ und „Der marktgerechte Mensch“ zukommen zu lassen mit der Lizenz zu zwei nichtkommerziellen Vorführungen ◾Wenn Sie bereits für den Film, “Der marktgerechte Mensch” 20 € oder mehr gespendet haben, wird der Verein „Gemeingut in BürgerInnenhand“ so freundlich sei, Ihnen die DVD-Kopien beider Filme mit der Lizenz zu zwei nichtkommerziellen Vorführungen zu schicken

BASF und Menschenrechte

27.1. (Mo) 19.30 Brenzhaus
Zum Beispiel BASF. Über Konzernmacht und Menschenrechte mit Simone Knapp, Mitautorin des gleichnamigen Buches (2018) von der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika
Wie ist es möglich, dass die Menschen, die eines der wertvollsten Metalle der Welt für ein deutsches Vorzeigeunternehmen abbauen, in Slums leben? Am Beispiel der Platinlieferkette zwischen dem deutschen Chemiekonzern BASF und dem britisch-südafrikanischen Platinproduzenten Lonmin erörtert dieser Sammelband koloniale Kontinuitäten im Rohstoffhandel und versammelt Stimmen von ArbeiterInnen, AktivistInnen und WissenschaftlerInnen. Es geht um die direkte Verbindung des Massakers von Marikana nach Europa, um globale Lieferketten und deren Gestaltung durch Handelsabkommen und Entwicklungspolitik, um Steuervermeidung, Lobbyismus und Unternehmensverantwortung, um dringend notwendige rechtliche Regulierungen und postkoloniale Verantwortungskonzepte – und um die neuen Herausforderungen transnationaler Solidarität.